Tu es jetzt!

Tu es jetzt!

Es ist schon unglaublich, was dieser kleine unscheinbare Satz für eine Macht und Kraft hat. Tu es jetzt! Um so erstaunlicher ist es, dass ich ausgerechnet diesen Beitrag bereits vor etwa drei Wochen begonnen habe zu schreiben und es nicht geschafft habe, ihn zu veröffentlichen. Da fragt man sich schon, warum das so ist. Ich habe inzwischen den Verdacht, dass mir diese drei Worte so unglaublich geholfen haben anzupacken und Energie frei zu setzen, dass ich das Gefühl habe, jedes Wort muss hier stimmen – und das tat es wohl noch nicht.

Worauf warten wir?

Warum wartet man eigentlich mit manchen Dingen ewig, bis man sie erledigt und somit abhaken kann. Eine kaputte Glühbirne, ein Kontrolltermin beim Arzt oder die Ablage zuhause… das einzige was dadurch entsteht, wenn wir Dinge, die wir machen müssen vor uns herschieben ist, dass wir ständig daran erinnert werden. Und das kostet jede Menge Energie.

Energielöcher stopfen

Bestimmt habt ihr auch schon von Energielöchern gehört – die regelrecht jede Motivation aufsaugen. Diese gilt es zu stopfen, in dem man alltäglichen Kram direkt erledigt. Meine Erfahrungen dazu könnt ihr übrigens in meinem Beitrag Coaching Empfehlung lesen. Vielleicht sind ja ein paar motivierende Tipps dabei, die den „Tu es jetzt“ Modus anwerfen.

Kinderzimmer Chaos während der Renovierung

Kinderzimmer reloaded

So ging es uns mit dem Kinderzimmer unserer Zwillinge.
Zu Beginn der Corona Krise haben Julia und ich überlegt, ob wir die Stuva Hochbetten von IKEA mit Schreibtischen für die beiden bestellen sollten, damit unser Esstisch vom Homeschooling etwas entlastet wird. Doch nie schien uns der richtige Zeitpunkt, irgendetwas gab es immer – die Vorstellung zwischen einem Berg von Kartons zu versinken, einfach nur Faulheit oder den Mut auf den „Kaufen“ Button zu klicken.

Der richtige Zeitpunkt

Doch dann, etwa fünf Wochen später, überkam es mich. Ich fuhr zum Baumarkt und besorgte erst mal alles, was man zum Streichen braucht – inklusive blauer Farbe. Und dann ging es Ruck Zuck und ich war mittendrin. Es gab kein zurück mehr. Folien, Pinsel und Farbtöpfe waren meine besten Freunde. Einen Tag lang wütete ich im Kinderzimmer und den dreien gefiel es super.

Kartons der Hochbetten
Zwei Stuva Hochbetten verpackt in Kartons.

Der Knoten war geplatzt

Nachdem dieser Schritt getan war, konnte ich auch den ganzen Kram bestellen, als wäre ein Knoten geplatzt. Es war natürlich anstrengend zwei Hochbetten inklusive Schreibtisch, Schubladen und Schrank aufzubauen – genauso nervig wie das ganze schrauben war übrigens das Altpapier, das sich massenhaft gestapelt hat.
Aber jetzt sind wir glücklich, dass wir diesen Schritt gemacht haben. Zu beobachten, wie die beiden sich freuen ist unbezahlbar.

Schreibtisch unter dem IKEA Hochbett
Es dauerte nicht lange, da hatten unsere Kinder schon alles eingeräumt.

Fang an und Du wirst belohnt

Ich hatte gerade wieder so einen Fall, den ich seit Wochen vor mir hergeschoben habe. Erst vor ein paar Tagen habe ich mich dann endlich aufgerafft und kann das Thema jetzt abhaken – es ging übrigens um die Riester Rente. Dass dies eines der Themen ist, das mich so gar nicht interessiert, ist kein Geheimnis. Es gehört zu den Dingen, bei denen ich mir wünschen würde, dass es einfach so läuft – ohne, dass man sich kümmern muss.

Etwas Neues kommt

Das schöne Gefühl, wenn man ungeliebte Dinge erledigt hat, macht einen unglaublich glücklich und stolz! Meistens ist es dann gar nicht so schlimm und man fragt sich, warum man sich so lange damit gequält hat. Und es passiert etwas wunderbares – etwas Neues ergibt sich daraus, als hätte es nur darauf gewartet, bis das erste „Problem“ endlich beseitigt worden ist.

Was hilft um anzupacken

Manchmal gelingt es super, diese kleinen lästigen To Dos direkt zu erledigen. Briefe werden sofort bearbeitet und abgeheftet, bei Unklarheiten wird direkt die Hotline angerufen und alles abgeklärt und die zu kleinen Gummistiefel werden direkt weiter gegeben. Man ist regelrecht im „Tu es jetzt“ Flow. Und manchmal klappt es einfach nicht. Obwohl es doch offensichtlich ist, dass es nur den Weg gibt, Dinge die man abhaken möchte, wirklich zu erledigen.

Auf dem Weg zum Flow

Was mir hilft, ist regelmäßig Tipps zu lesen. Einen nach dem anderen, bis man plötzlich aufsteht und anfängt. Meist räume ich erst mal ein paar Sachen auf, das geht ganz schnell und zeigt direkt Erfolg. Und dann bin ich bereit für den nächsten Schritt – auf den ich so überhaupt keine Lust habe (Riester-Rente) und dann wird das Ikea Hochbett bestellt und dann und dann und dann … seid ihr auf dem Weg zum Flow und zieht die Energie nur so an! Wetten? Ihr werdet sehen, es ist einfach so – also packt es an! Tu es jetzt.

Eure Nicki

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